Zürichsee-Galerie - Biografie von Ira Tsantekidou

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1.Juni 1967
1982-1984
1984-1989
1989-1992

seit 1992
seit 1995


seit 2005

geboren
Schule für Bildende Kunst
Hochschulstudium Kunst und Architektur
Architektin im Architekturbüro
freischaffende Künstlerin
Atelier in Thessaloniki / Griechenland
Einige Exklusiverträge mit Galerien in Griechenland, zahlreiche Aufträge.
lebt und arbeitet als freiberufliche Kunstmalerin und Dozentin für Kunst in Augsburg.

Ira Tsantekidou

Ira Tsantekidou


Bilder in öffentlichen und privaten Sammlungen in Griechenland, Frankreich, Deutschland, Russland, Hong Kong, USA.


„La Femme Fatale“ von Ira Tsantekidou

Was ist eine Frau, was macht sie aus, was kann sie sein?
Ira Tsantekidou bedient sich in ihren Werken - auf den ersten Blick allesamt Portraits ein und desselben Frauentyps - gekonnt des »Femme Fatale« Klischees und lässt dieses mit zart-ironischer Note auf der Leinwand in all seiner fesselnden Sinnlichkeit wieder auferstehen – kühne Farben, feine, sichere Pinselstriche, eine erfrischende Renaissance der »Art Déco«.

Und dennoch: die Bilder der Künstlerin allein auf die gekonnt und stilsicher aufgezogene Wieder-Inszenierung eines legendären Stereotyps nach Tamara Lempicka-Manier zu reduzieren wäre unverzeihlich, geradezu ein Ding der Unmöglichkeit.
Es ist nicht in erster Linie die lockende Laszivität der »Belle Dame Sans Merci«, die den Betrachter gleichermaßen verführen, berühren und fesseln soll, sondern der subtil ins Frauenbild miteinfließende Klischeebruch, der im Betrachter und späteren Bewunderer die eigentliche Faszination in ihrer vollen Intensität wachruft.
Denn hinter dem »Vamp«, der dominanten Schönheit und Anzüglichkeit der abgebildeten »Femme« verbirgt sich ein ambivalentes, fassettenreiches Gefühlskomplex, ein wahres Labyrinth, das hinter der Oberfläche weiblicher Koketterie verborgen liegt und nur darauf wartet, den Betrachter vor den Kopf zu stoßen, zu verwirren und ihn in Versuchung zu führen. Eine Frau – eine Frau ? - mit tausend Gesichtern.
Eine Frau, die jede Frau ist, eine Frau, die wir zu kennen glauben, vielleicht einmal vor langem gekannt haben, eine Frau, die wir selbst sein könnten und gleichzeitig doch eine sinnliche, namenlose Fremde, deren Erotik in dem unerklärlichen, ewigen Mysterium besteht, das sie ist.
Wir glauben, einen kurzen Einblick in ihre Seele – die Seele der Frau – erhascht zu haben, bis sie sich wie selbstverständlich unserer Reichweite entzieht und das Rätsel der Weiblichkeit sich in neuer, spannender Verworrenheit vor uns ausbreitet.

 

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