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Milan Spacek, geb. 1962, ist ein noch wenig bekannter, jedoch beachtenswerter Newcomer der Schweizer Kunstszene. Der erst seit Anfang 2006 freischaffende Künstler, konnte bereits ein breites Publikum, darunter prominente Sammler aus dem In- und Ausland, für seine Werke begeistern und sich für national und international beachtete Ausstellungen qualifizieren.
Bis Ende 2004 Mitglied der Geschäftsleitung einer grafischen Unternehmung, nachfolgend Aufenthalte in Vancouver, Kanada und Hawaii.
Die Kunst begleitete ihn schon von früher Jugend an, er ist überzeugter Autodidakt, welcher immer einen eigenen Weg sucht. Dazu gehört die von ihm entwickelte, einzigartige Technik, die Werkstoffe, Zement und Gips für seine filigranen Plastiken einzusetzen.
| Milan Spacek |
Arbeitstechnik / Material |
M. Spacek verbrachte viel seiner Zeit als Kunstschaffender damit, eine eigene Technik zu entwickeln und zu vervollkommnen, welche ihm erlaubte, die Idee welche er von seinen Werken hatte, umsetzen zu können.
Zuerst machte er vielfältigen Erfahrungen mit klassischen Medien wie Ton, Eisen, Stein, Holz und Gips sowie mit Arbeitstechniken wie Meisseln, Schweissen, Formen und Giessen. Aus der Kombination der so gemachten Erfahrungen entstanden zuerst menschliche Gestalten aus armiertem Gips und bald darauf aus armiertem Zement. Seine Skulpturen sind von der Begriffs-Definition her Plastiken, da sie von innen nach aussen, in bis zu 20 Arbeitsgängen geformt werden.
Es findet kein Guss oder Abtragen vom Material statt, wie das beim Meisseln oder dem Bearbeiten von Holz üblich ist. Jede Skulptur, welche zum Schluss mehrfach beschichtet und patiniert wird, ist ein einzigartiges Unikat. Der Herstellungszyklus einer Skulptur beträgt vier bis acht Wochen. Die Skulpturen für den Aussenbereich haben eine spezielle Beschichtung, sind versiegelt rostfrei armiert und witterungsbeständig.
Die Grössen variieren meist zwischen 0,5 bis 2 Meter. Es ist aber auch ein Bau von Skulpturen von 5, 10 oder mehr Metern möglich.
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